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Der Namensgeber - Prinz Albert
Am 26. August 1819 wurde auf Schloss Rosenau in der
Nähe von
Coburg Franz Albrecht August Karl Emanuel, Prinz von Sachsen-Coburg und
Gotha als zweiter Sohn des Herzogs Ernst I. von Sachsen-Coburg-Saalfeld
und seiner Frau Luise von Sachsen-Coburg-Altenburg geboren. Nach seiner
Ausbildung in Brüssel und an der Universität Bonn
heiratete
Prinz Albert am 10. Februar 1840 seine Cousine Victoria, die am 20.
Juni 1837 ihrem Onkel Wilhelm IV. auf den englischen Thron gefolgt war.
Aus der Ehe des Wettiners mit der Königin aus dem Haus
Hannover
gingen neun Kinder hervor, darunter der spätere britische
Thronfolger Edward VII. sowie Prinz Alfred, Nachfolger im Herzogtum
Sachsen-Coburg und Gotha. Schon kurz nach seiner Heirat wurde Prinz
Albert als Privatsekretär zum engsten Berater seiner Frau. So
gab
sie beispielsweise unter seinem Einfluß ihre Vorliebe
für
die Whigs zu Gunsten einer neutraleren politischen Haltung auf.
Albert, der künstlerisch vielseitig interessiert war,
entwarf
zusammen mit dem Londoner Bauunternehmer Thomas Cubitt Osborne House,
die königliche Sommerresidenz auf der Isle of Wight. Auch die
königliche Sommerresidenz in Balmoral im schottischen Hochland
wurde in dieser Zeit angekauft und neu gestaltet. Als Förderer
der
Wissenschaften und Künste war Albert an der Planung und
Organisation der Weltausstellung (1851) im Londoner Crystal Palace
beteiligt. Während Victorias Regierungszeit bis 1901 reichte,
verstarb Albert schon im Dezember 1861 im Alter von nur 42 Jahren auf
Schloß Windsor. Die britische Monarchie gewann besonders
unter
Victoria und Albert großes öffentliches Ansehen.
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